Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Links
   Jesus Freaks
   Der Drahtzieher

https://myblog.de/bastioerter

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
wieder...

... in heimischen gefilden.

sofern man das so nennen kann. im moment fühle ich mich überall mehr zu hause als da, wo ich momentan gezwungen bin zu wohnen. mein exil am wochenende hat mir gut getan. ich habe meinen vater jetzt seit freitag abend nicht mehr gesehen und das ist eine wunderbare sache.

es war ein gutes gefühl als ich merkte mit welchem verständnis mir die gesamte familie richter entgegenkam. trotzdem habe ich im moment den drang mich in irgendeiner form dafür zu revangieren. mal sehen, ob mir da noch was sinniges einfällt. aber es ist herrlich, wenn man schlafen kann. ohne während dem schlaf das gefühl zu haben, dass jeder zeit mein vater klopfen, rufen oder sogar hereinkommen könnte. das erinnert mich gerade an kafka. wie auch immer...

um zum tagebuchähnlichen charakter meines blogs zurückzukehren:

auf tobis sofa schläft es sich sehr gut. derart tief habe ich schon lange nicht mehr geschlafen. wahrscheinlich bin ich zuhause zu angespannt dafür. ich habe noch nicht mal gemerkt wie tobi heute früh aufgestanden ist und sich für die schule fertig gemacht hat. ich bin um viertel vor neun aufgestanden, habe mich fertig gemacht, das bettsofa wieder zum sofa umgebaut und ein wenig ordnung geschaffen. danach wusste ich nicht so richtig was ich tun sollte. ehrlich gesagt war es mir unangenehm runter zu gehen, weil ich mir sicher war dort tobis mutter anzutreffen. das soll auf keinen fall heißen, dass ich mit tobis mutter nicht klar komme. ganz im gegenteil. ihre art ist mir sehr sympatisch. ich hatte eher angst vor einem gespräch, weil ich befürchtete, dass es bei meiner familiären situation enden würde. obwohl ich mir eigentlich sicher bin, dass es nie zu dem thema gekommen wäre. wie auch immer. um zwanzig vor eins ging ich dann runter und verabschiedete mich, weil der benni mich um viertel vor eins abholen wollte. er war pünktlich. genau wie ich es geplant hatte kam uns mein vater in gilsbach entgegen. er war auf dem weg zur arbeit. zuhause angekommen aß ich zu mittag und ging danach in mein zimmer. schon nach zwei tagen der ferne hatte ich es vermisst. seltsam.

gegen 14:45h packte ich meine arbeitssachen und machte mich auf den weg zum sägewerk. bei dem herrlichen wetter heute lief ich. im moment kommt mir alles um mich herum so hell und freundlich vor. besonders bei dem wetter. eigentlich hätte ich erwartet, dass mich das nich interessiert und dass ich genauso weitermache wie immer, aber irgendwie steckt mich diese helligkeit an und das lässt mich vieles vergessen. die arbeit war eigentlich langweilig. ein wenig kompliziert würde ich sagen, weil die leiharbeiter heute beide ausländischer abstammung waren. grundsätzlich habe ich nichts gegen türken oder russen, aber wenn der eine so gebrochen deutsch spricht, dass weder ich ihn noch er mich versteht und der andere "kreuztal" antwortet, als ich ihn fragte wie er heißt, kann man sich vorstellen, dass die erklärung der abreitsschritte relativ langwierig war und viel geduld erforderte. auch die arbeit ging vorrüber.

daniel holte mich beim sägewerk ab. wir hielten noch ein meeting ab. sehr entspannt.

gleich werde ich mir wohl noch eine pfeife anmachen und mich dann demnächst ins bett legen. morgen um 15h fange ich dann wieder die spätschicht an.

soviel für heute...

16.1.07 00:42
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen
s



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung