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seltsame...

...müdigkeit.

die woche war ganz schön hart. meine erste woche in der ich alleine gefahren bin. 65 stunden habe ich gemacht. in einer woche. ich hoffe ja stark, dass das noch anders wird. ich denke mal das wird es auch noch, wenn ich die route richtig drauf habe.

am donnerstag wars am schlimmsten. auf einmal steckte ich in einer tierischen schnee-katastrophe. 2 stunden habe ich gestanden. am abend war ich erst um 20h in burbach, also um halb neun zu hause. aber auch dieser tag nahm ein ende und jetzt ist wochenende.

schade nur, dass ich mit meinen wochenenden in der regel nichts anfangen kann. eigentlich bin ich nur zuhause und mache gar nichts. an diesem wochenende kommt hinzu, dass ich seltsamerweise tierisch müde bin. schon seit heute morgen. wahrscheinlich macht sich der schlafmangel der woche bemerkbar. ausschlafen konnte ich auch nicht, weil ich gitarrenunterricht gegegeben habe. aber wahrscheinlich wird das demnächst ein ende nehmen. morgen werde ich schlafen. so lang wie ich will. das habe ich auch schon bei meiner mutter angekündigt. hoffentlich hält sie sich mal dran.

meinen neuen chef, herrn ludwig (oder markus) habe ich heute mal angerufen und gefragt was er von meiner ersten woche hält. er sagte, dass er nichts negatives von tnt gehört hat. das einzige war, dass ich am donnerstag erst so spät wieder da war. da waren schon alle lkws weg und es musste wegen mir ein extra-auto ins hauptlager fahren. das musste markus bezahlen. er sagte, dass ich nicht hätte wissen können, dass ich spätestens um sieben wieder in burbach sein muss, und dass das jedem mal passieren könnte. besonders dann, wenn das wetter als höhere gewalt im spiel ist. gut, dass sein urteil nicht anders ausgefallen ist. er sagte außerdem, dass sich die anderen ludwig-fahrer 'beschwert' hätten, dass ich nicht mit ihnen rede. so ist mir das noch gar nicht aufgefallen. aber sie haben recht. bisher habe ich wirklich noch nicht mit ihnen geredet. warum weiß ich auch nicht so genau. so weit ist es schon gekommen. selbst zu arbeitskollegen baue ich keinen kontakt mehr auf. irgendwie jämmerlich. genauso jämmerlich wie die tatsache, dass ich das hier gerade geschrieben habe. egal.

morgen nachmittag werde ich nochmal in die chapel gehen. ich freue mich schon drauf, weil es die letzten paar wochen nicht geklappt hat. wobei 'geklappt' nicht immer stimmt. manchmal hatte ich auch keine lust. das hat mich selbst gewundert, weil ich mich meist die ganze woche vorher drauf gefreut habe. und dann ist sonntags irgendwas passiert. zum beispiel, dass ich mich mit meinem vater gestritten habe. und danach verging mir dann die lust.

neulich hat mein vater über meinen glauben geurteilt. er meinte, dass es nicht zusammenpassen würde, wenn ich mich mit ihm streite und dann sonntags in die kirche renne und 'gläubig tue'. das hat mich nachdenklich gemacht. ich will nicht sagen, dass ich ins zweifeln gekommen bin, aber ich habe lange drüber nachgedacht. zu einem schluss bin ich nicht gekommen.

trotz allem werde ich morgen wieder hingehen. ich hoffe, dass ich dort nochmal zu ruhe komme.

außerdem hoffe ich, dass ich den kontakt zu meinen freunden nicht verliere während meiner zeit bei tnt. unter der woche lässt sich sowieso nichts machen und am wochenende geht bei mir ja auch meistens nichts. irgendwie paradox, dass gebe ich zu, aber zu ändern weiß ich die sache auch nicht. das höchste der gefühle ist ein meeting mit daniel oder benkner. aber mehr ist nicht drin. das soll nicht heißen, dass es besseres gäbe sondern, dass es viele andere leute gibt, die ich gerne nochmal sehen würde. der benni war zum beispiel seit einer woche nicht mehr hier. normal wäre eine täglicher besuch.

wie dem auch sei, ich werde versuchen in nächster zeit nochmal mehr zu schreiben. einmal in der woche ist ja auch irgendwie ein bisschen wenig für die leute, die interessiert was bei mir passiert. falls es solche leute gibt.

soviel für heute...

10.2.07 23:24


wochenenden...

...bräuchte ich eigentlich nicht.

wozu auch? am wochenende bin ich zu hause. bilde mir ein, dass ich ausschlafen könnte. doch es kommt immer anders als man gedacht hätte. also kann ich meist doch nicht ausschlafen. sonntags gehe ich dann in die chapel. ich versuche es zumindest regelmäßiger.

ich muss sagen, dass der gottesdienst heute ziemlich intensiv für mich war. es ging um ein thema, das mich im moment auch beschäftigt. sich von gott entfernen ohne es zu merken, bzw. dass der eigene stolz manchmal zwischen gott und mir steht. ich glaube, dass gott mir den weg ebnete, um diese tatsache einzusehen. ich war mit sven in der chapel. nick (der pastor) sagte, dass er den leuten, die glauben, dass sie sich selbst im weg stehen, jetzt die gelegenheit geben möchte das vor gott zu bekennen, indem sie aufstehen sollten. ich fühlte mich direkt angesprochen, aber schon wieder stand ich mir selbst im weg. ich dachte mir, dass es mir viel einfacher fallen würde, wenn ich alleine da gewesen wäre, dass es mir einfacher fallen würde, wenn sven auch aufstehen würde. als ich den gedanken gerade zuende gedacht hatte und mir schon selbst vorwürfe machte, dass mir mein eigener stolz im weg stand, obwohl genau das thema dieses gottesdienstes war, stand sven auf. auf einmal fiel es mir auch leicht aufzustehen. nick sprach ein gebet, das ich sehr passend fand. jedes wort schien genau auf mich zu passen. bestimmt 10% der gemeinde stand nun und wir brachten diese tatsache gemeinsam vor gott. danach wurde noch ein lied gesungen.

die erste strophe + refrain:

Holy fire burn away
My desire for anything
That is not of you and is of me
I want more of you
And less of me

Empty me, empty me, fill me
With you, with you

ich fands sehr passend. gesamt gesehen habe ich jetzt eingesehen, dass ich im moment nicht so nah am herrn bin, wie ich eigentlich dachte und werde versuchen das zu ändern. ein perfekter gottesdienst sozusagen.

ansonsten lief heute nichts interessantes.

soviel für heute...

11.2.07 21:36


defekte...

...an fahrzeugen, auf die man angewiesen ist, sind nicht lustig stellte ich heute fest.

eigentlich fing der tag heute ganz gut an. ich hatte nicht allzuviele terminzustellungen, nur drei sendungen für windeck und ich kam früh genug in burbach los.

wegen mangelndem öl fuhr ich zum iveco service. auch die radmuttern mussten kontrolliert werden. schon auf dem 500m langen weg von tnt zum iveco service ging der motor während der fahrt aus. ganz plötzlich und ohne jegliche ankündigung. während dem auskuppeln. ich rollte rechts ran und startete den motor erneut. ohne probleme ging er wieder an und ich fuhr den restlichen weg. die radmuttern wurden kontrolliert und das öl nachgefüllt. dann brachte ich den aussetzer mal ganz beiläufig ins gespräch. 'ja, das hat der im moment. da fehlt nochn filter. musst einfach die drehzahl n bisschen hochhalten.' 'prima, kein problem', dachte ich.

mein erster termin war in scheuerfeld. ich fuhr hin, aufs werksgelände der firma, wieder runter und dann ende. der motor ging wieder aus und blieb auch dabei. nichts zu machen. chef angerufen, tnt angerufen, gewartet. dann klingelte das telefon und das iveco service team aus waldbröl meldete sich. ich verklickerte ihnen die problematik und schon eine dreiviertel stunde später kam ein 7,5 tonner mit der aufschrift 'iveco service team - mobile werkstatt' vorgefahren. die hatten echt alles dabei. einmal hörte er sich das motorgeräusch an und sagte 'vordruckpumpe, definitiv.' 'prima.', sagte ich. er hüpfte in seine werkstatt (die er direkt neben meinem bus mitten auf der kreuzung parkte, die ich schon seit anderthalb stunden blockierte, und bockte meinen bus auf. dann holte er einen rollenwagen aus seinem lkw, legte sich drauf und rollte unter den bus. nach 5 minuten kam er mit einer pumpe in der hand wieder hervor. weitere fünf minuten später war die neue pumpe eingebaut, der bus abgebockt und der motor schnurrte wieder. 'prima'.

danach legte ich volles programm los. äußerste eile war nun angesagt, weil ich noch anderthalb stunden für 6 terminzustellungen hatte. würde ja passen, wenn ich von scheuerfeld nicht 40 minuten brauchen würde, um in mein gebiet zu kommen.

aber im endeffekt habe ich noch alle termine geschafft und war sogar relativ zeitig zu hause. das lag aber daran, dass ich den restlichen tag über sprit verbrannt habe, wie eine trägerrakete. was tut man nicht alles für den feierabend.

soviel für heute...

15.2.07 20:58


operation...

...spenderherz ist auf ganzer linie geglückt.

am samstag habe ich mir den daniel zum helfen eingeladen. wir haben den neuen motor implantiert. und wer hätte es gedacht, das spenderherz wurde ohne abstoßungsreaktionen angenommen. ich muss schon sagen, dass die ersten 40 kilometer nach langer zwangspause wunderbar waren. das alte gefühl der freiheit war sofort zurück. und ich stellte schnell fest, dass der motor in gewisser hinsicht besser ist als der alte. er zeigt ein besseres kaltstartverhalten, die kupplung ist griffiger und das getriebe schaltet sich leichter. das hatte ich auch gehofft. naheliegend ist es ja, der motor hat immerhin 15tkm weniger gelaufen als der alte und ist überprüft.

ansonsten war mein wochenende sehr langweilig. sonntags abends ärgere ich mich jede woche, dass ich meine wochenenden nicht besser nutze. ich hätte auch unter menschen gehen können, kontakte knüpfen, menschen kennenlernen. aber stattdessen verbrachte ich 12 stunden in der garage. ich will damit nicht sagen, dass ich es bereue. es war zwingend erforderlich. jetzt bin ich wieder mobil und komme überall hin. trotzdem habe ich immer dieses gefühl im hinterkopf, dass ich was verpasse und das jeden sonntag abend.

es fängt auch immer erst an, wenn ich mich abends in mein zimmer begebe. kurz zuvor war ich heute bei den richters und habe tobi samt familie aufgesucht. unfassbar gastfreundlich, wie sie nun mal sind, haben sie es sich nicht nehmen lassen mir ein paar stücke pizza 'anzubieten'. eigentlich war es mehr aufgezwungen, aber ich bin dafür dankbar, dass ich bei ihnen immer so herzlich aufgenommen werde. die ganze familie ist sehr hilfsbereit, freundlich und zuvorkommend. dafür danke ich der familie richter !

jetzt sitze ich hier. mit dem gefühl meine zeit vertan zu haben. morgen geht der alltag wieder los. das soll nicht heißen, dass ich die arbeit bei tnt nicht mag. ganz im gegenteil: es ist sehr angenehm für mich unterwegs zu sein. mit anderen menschen 'in kontakt zu kommen', unter menschen zu sein. unter der woche bin ich lieber unterwegs als zu hause. aber ich kann nicht leugnen, dass man unter der woche einfach nichts anderes machen kann, als arbeiten. ich fange morgens um 6h an und komme abends gegen 19h wieder. danach ist man dann doch eher fertig und hat nicht mehr viel lust noch irgendwas zu machen. daher verfliegen die wochen im moment ziemlich, meiner wahrnehmung nach.

auch das ist gar nicht schlecht, denn ich freue mich schon sehr auf meine lehre. ich denke mal, dass das eine gewaltige umstellung wird. von 55 bis 65 stunden pro woche auf 35 stunden runter. sieben stunden tage. im moment eine himmlische vorstellung. obwohl ich dann für meinen geschmack viel zu viel zu hause wäre. (mir kommt es gerade so vor, als ob ich das schonmal geschrieben hätte. wenn dem so ist verzeihe man mir).

nun ja, ich werde mir jetzt noch eine pfeife anmachen und mich dann morgen früh ärgern, dass ich nicht früher ins bett gegangen bin.

ich hätte gerade gerne stille in meinem kopf. das eben beschriebene gefühl ist sehr prägnant in meinen gedanken.

soviel für heute...

18.2.07 21:39


zwei...

...völlig gegensätzliche ansichten habe ich im moment.

bei tnt läuft es immer besser. so langsam habe ich die tour drauf und komme auch nicht mehr so spät nach hause.

alles andere läuft dafür schlechter als sonst.

bei meinen eltern angefangen. das ganze wochenende habe ich mich nur mit ihnen gezankt. und das aus ziemlich dämlichen gründen. meiner ansicht nach zumindest. naja, ende der geschichte war, dass ich nicht mehr autofahren durfte. zum glück läuft das motorrad wieder. perfektes timing sozusagen.

heute kam meine mutter damit, dass ich zuhause was von meinem geld abgeben soll. prinzipiell kann ich das ja verstehen, aber irgendwie scheinen wir uns über die dimensionen uneinig zu sein. 300€ verlangen sie. das ist doppelt so viel als das kindergeld. außerdem bin ich unter der woche mindestens 12 stunden am tag auf der arbeit und wenn ich zu hause bin, bin ich höchstens noch drei stunden wach. dann für strom, wasser und verpflegung 300€ im monat zu verlangen finde ich ziemlich happig. das sind immerhin 10€ pro tag. ein inhaftierter in einem deutschen gefängnis kostet 3,3€ am tag. und der hat auch strom, wasser und verpflegung. und die sind den ganzen tag in ihrer zelle. 300€ werde ich auf keinen fall bezahlen. ist mir egal was meine eltern dazu sagen. ausziehen wäre eigentlich sowieso schon fast günstiger.

mein wochenende habe ich mal wieder weitestgehend verschwendet. samstag abend war ich bei der worship-night in weidenau. eine segensreiche zeit. war wirklich klasse. mir gefielen die lieder. ich kannte fast alle. auch die kurzen gebete und denkanstöße, sowie die kurze andacht passten sehr gut. die athmospäre war sehr intensiv und man spürte die anwesenheit des herrn förmlich.

es ist seltsam. jedesmal, wenn ich im direkten segen stehe, sei es bei einer worship-veranstaltung, im gottesdienst oder wenn ich mir zuhause predigt-mp3`s von verpassten gottesdiensten anhöre denke ich, dass ich nichts anderes brauche als die gegenwart des herrn. sobald ich dann vom gottesdienst wieder daheim bin oder die mp3 zuende ist, fühle ich mich allein. ich weiß nicht woran das liegt. ich weiß nur, dass mich das fertig macht. letzte nacht habe ich kaum geschlafen. ich habe zwar 8 stunden im bett gelegen, aber höchstens vier davon geschlafen. den rest der zeit habe ich aus dem fenster gesehen und meinen gedanken beim kreisen zugehört. heute morgen war ich dann hundemüde als ich aufgestanden bin und habe mir überlegt was diese nacht voller vorwürfe und selbstzweifel jetzt gebracht hat.

während der worship-night fiel der satz 'wenn wir uns in einem dunklen tal befinden, dann macht der herr das nicht, um und zu unterdrücken, sondern um steine aus unserem herzen zu entfernen, die ihm nicht gefallen'. in diesem zusammenhang frage ich mich, ob es bei mir im moment auch der fall ist, oder ob ich mich ohne es zu bemerken vom herrn abgewendet habe und jetzt dafür büße. ich weiß nicht was es bedeuten soll. ich fühle mich nicht so. ich denke, dass ich näher am herrn bin als je zuvor. ich bete jeden abend dafür, dass er mein leben in seine hand nimmt und mich als mensch nach seiner vorstellung verändert. vielleicht gehört das dazu. jedenfalls wäre ich froh, wenn diese anstrengende und einsame zeit am ende auch was bringen würde.

das hätte ich mir am anfang meiner tnt-zeit nicht vorgestellt, dass ich mich derartig alleine fühle. unter der woche habe ich kaum kontakt zu irgendwelchen leuten. ich gehe morgens auf die arbeit, bin den ganzen tag alleine in meinem bus und komme abends wieder, bin alleine in meinem zimmer und am nächsten tag der gleiche trott. selbst am wochenende kommt immer irgendwas dazwischen. dieses wochenende war es ein probenwochenende vom orchester des gymnasiums wilnsdorf, denn eigentlich wollte ich mit dominik nach siegen ins hett zum billard spielen. das wurde nichts. dann kam der streit mit meinen eltern und ich bekam fahrverbot. also nur noch motorradfahren. eigentlich kein problem. nur wenn man was transportieren will. also konnte ich das radio nicht vom tobi abholen. nicht schlimm eigentlich. dann eben nächstes wochenende.

'nächstes wochenende' das sage ich in letzter zeit sehr häufig. wahrscheinlich bin ich selbst schuld an meiner gefühlten einsamkeit. und wie gesagt: ich hoffe, dass diese zeit irgendwas bringt.

soviel für heute...

25.2.07 21:03





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